Mit der LzO zum eigenen Unternehmen
Selbstbestimmt, flexibel und eigenverantwortlich – so sieht für viele Menschen der Traumjob aus. Der Weg in die Selbstständigkeit liegt da manchmal recht nahe. Vorab lohnt es sich, seine Vorstellungen mit anderen durchzusprechen und zu überlegen, ob alles Hand und Fuß hat. Eine wertvolle Hilfe sind Familie und Freunde, die unterstützen können, aber auch die Experten in Sachen Existenzgründung. Beraterinnen und Berater der LzO, die sich genau hierauf spezialisiert haben, können wertvolle Tipps geben.
Von der Idee zum Businessplan
„Am Beginn einer jeden Gründung steht die Idee, die in einem erfolgversprechenden Geschäftsmodell konkretisiert werden sollte“, sagt Holger Hullmann, Leiter BusinessLine. Das zentrale Dokument für eine mögliche Finanzierung ist daher der Businessplan. „Er ist so etwas wie eine Studie über die Machbarkeit Ihrer Idee und bringt diese auf den Punkt. Er ist entscheidend dafür, wie gut Ihr Unternehmen finanziell aufgestellt ist und zeigt, dass Ihre Idee realistisch umsetzbar ist.“ Eine gute Finanzierung in der Gründungsphase ist wichtig, um die eigene Geschäftsidee auf solide Beine zu stellen – denn ohne Finanzierung geht es meistens nicht. „Darlehen, öffentliche Fördermittel oder moderne Finanzierungsinstrumente – es gibt viele Möglichkeiten, um das notwendige Startkapital für Ihre Unternehmensgründung aufzubringen. Wir unterstützen nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit einer kompetenten Beratung in allen Phasen der Existenzgründung.“ Finanzierungsmöglichkeiten gibt es übrigens einige:
- Sparkassenmittel/Finanzierung
- Öffentliche Fördermittel (Bund und Länder, zum Beispiel Gründerkredit KfW Startgeld)
- N-Bank Förderkredit
- Eigenmittel Gründer/innen
- Private Investoren (Mezzanine Kapital oder Venture Capital)
Schritt für Schritt zur Finanzierung
Holger Hullmann, Leiter BusinessLine LzO, erklärt, worauf es bei der Existenzgründungsberatung ankommt:
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Welche Unterlagen sollten zum Gespräch mitgebracht werden?
Damit der Antrag vom Bankberater oder der Beraterin positiv entschieden wird, hilft es, schon im Gespräch zu überzeugen. Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Wie in einem Bewerbungsgespräch geht es darum, die Berater und Beraterinnen davon zu überzeugen, dass die Entscheidung eine gute Wahl ist. Denn auch wir als Kreditinstitut haben ein Interesse an einer Investition. Eine Investition in ein gewinnerzielendes Unternehmen.
Meine Tipps:
- Seien Sie authentisch, offen und ehrlich
- Haben Sie einen (Business-) Plan parat
- Sie sollten wissen, was im Plan steht
- Bereiten Sie sich gut auf den Termin vor
- Erstellen Sie eine Liste mit offenen Fragen
- Lassen Sie sich nicht entmutigen
Ein Gründungsdarlehen lässt sich sehr flexibel ausgestalten. Gehen Sie daher gut vorbereitet in das Gespräch und überzeugen Sie mit Ihrem unternehmerischen Know-how. Besonders hilfreich ist der vollständige und gut durchdachte Businessplan – inklusive folgender Unterlagen:
- Beschreibung Ihres Gründungsvorhabens (Skalierbarkeit)
- Lebenslauf
- Investitionsplan (idealerweise) mit Angeboten, ansonsten Kostenschätzungen
- Rentabilitätsvorschau
- Liquiditätsplan
- Miet-/Pachtverträge
- ggf. Gesellschaftsverträge
Wie läuft der Entscheidungsprozess bei Ihnen ab?
Wir prüfen sorgfältig die persönliche Kreditwürdigkeit und die materielle Kreditfähigkeit. Nach Vorlage der oben genannten entscheidungsrelevanten Unterlagen dauert es etwa zwei bis drei Tage, bis die Entscheidung steht. Je nach Komplexität der Anfrage kann es aber auch länger dauern.
Wann sagen Sie „Nein“?
Ablehnungsgründe sind häufig:
- Kein tragfähiges Geschäftsmodell, das Geschäftsmodell muss einfach überzeugen!
- Mangelnde Bonität
- Unzureichendes Konzept
- Gründerpersönlichkeit/Qualifikation
- Mangelnde Sicherheiten
- Mangelnde Eigenmittel
- Risiko der Geschäftsidee nicht kalkulierbar
- Risiko muss fair verteilt werden, nicht einseitig zu Lasten der Bank
Wann lohnt sich ein zweiter Versuch?
In einigen Fällen ist der Start der Selbständigkeit auch ohne viele Kreditmittel möglich, so dass eine geplante Erweiterung schon auf ersten verlässlichen wirtschaftlichen Zahlen fußen kann.