Inklusion
Bitte keine Floskeln!
Vermindertes Hör- oder Sehvermögen, eingeschränkte Beweglichkeit, Autismus, psychische Erkrankungen: Mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen – das ist das Ziel von Inklupreneur, einem bundesweiten Projekt. In Bremen wird es umgesetzt von der Hilfswerft gGmbH und gefördert durch die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds Plus. Das bis Ende 2024 zunächst für drei Jahre angesetzte Vorhaben begleitet Unternehmen ein gutes halbes Jahr, um für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren, ganz pragmatische Unterstützung zu geben und zu zeigen, worauf es beim Recruiting ankommt.
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- Inklupreneur | Bildergalerie
Erfahrungsbericht | Team Sparkasse Bremen
Erfahrungsbericht | Team NORDSEE
In sechs Schritten zu mehr Inklusion
Nach dem Starter Camp von Inklupreneur folgt ein individuelles Coaching der Unternehmen aus sechs Säulen mit unterschiedlichen Themengebieten, die gemeinsam in 18 Terminen online oder in Präsenz bearbeitet werden.
1. Säule | Inklusive Stellenausschreibung und Recruiting
2. Säule | Digitale Barrierefreiheit
3. Säule | Bewerbungssimulation
4. Säule | Sensibilisierung durch Disability Awareness
5. Säule | Onboarding
6. Säule | Vernetzung

Im Interview berichtet Projektleiterin Antje Weber von den bisherigen Erfahrungen – und wo die Chancen sowohl für die Unternehmen als auch für Menschen mit Behinderung liegen.
Von Melanie Jülisch