i2b express
02 | 2024
17/29
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Zwischen Sport und KI

i2b meet-ups in Oldenburg und Bremen

Gemeinsam mit dem Technologie-Zentrum Informatik (TZI) lud man zur „TZI-Roadshow: KI Innovation made in Bremen“ in das TAB-Gebäude der Universität Bremen ein. Dort erhielten die Teilnehmer nicht nur Anregungen für den Einsatz von KI-Technologie in ihrem Unternehmen, sondern auch die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu Expertinnen und Experten zu knüpfen. Der Abend versprach eine faszinierende Reise in die Welt der KI-Innovationen des TZI der Universität Bremen, bei der alle die Gelegenheit hatten, diese Innovationen hautnah zu erleben und selbst auszuprobieren. Zu den mehr als 15 Demonstratoren, die das TZI vor Ort präsentiert, zählten KI- und Virtual-Reality-Innovationen aus Bereichen wie Games und Raumfahrt, Robotik, Smart Home, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Kundenbetreuung (Chatbots), Software-Visualisierung, Naturschutz, Nutztierhaltung und Wasserstoffinfrastruktur, die allesamt den Leitgedanken „Technologien für den Menschen“ verkörperten.

Neben innovativen Präsentationen und einer Vielzahl an interessanten Einblicken in aktuelle Forschungsthemen erwarteten sie Gäste eine Podiumsrunde mit namhaften Expertinnen und Experten aus der Branche. Nach dem einleitenden Grußwort von Wissenschaftssenatorin Kathrin Moosdorf folgte ein Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Michael Beetz, dem Vorstand des TZI. Prof. Beetz ist weltweit bekannt für seine wegweisende Arbeit im Bereich der KI-basierten Robotik und entwickelt unter anderem im Sonderforschungsbereich EASE neue Methoden, um Roboter für die Bewältigung von Aufgaben im Haushalt fit zu machen. Im Anschluss widmete sich die Expertenrunde der zentralen Frage, welche Chancen die KI für den Nordwesten und die regionalen Unternehmen bietet. Auf dem Podium diskutierten Georg Bartels (Geschäftsführer bei der Ubica Robotics GmbH), Prof. Dr. Rainer Malaka (geschäftsführender Direktor des TZI), Dr. Nina Wenig (Gründerin der IDA GmbH) sowie Andreas Wulfes (CEO, neusta data intelligence GmbH).


„Die Metropolregion ist sportlich – Wirtschaftliche Bedeutung? Super Tuesday in Oldenburg“ hieß es beim i2b meet-up im März im Oldenburger CORE. Der Sport ist nicht nur die schönste Nebensache der Welt – er ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Volkswirtschaftlich gesehen wird Sport nicht nur gespielt, sondern wie ein Produkt produziert und konsumiert. Sport und Wirtschaft setzen beide auf Leistung. Aber wie verhält es sich mit den Effekten für den Wirtschaftsstandort? Wo sind die Schnittstellen? Auf diesem i2b meet-up diskutierten Experten und Expertinnen über die Symbiose zwischen Sport und Wirtschaft und ob man nachhaltig voneinander lernen kann. 

Darüber hinaus erfuhren die Gäste auch etwas über die DNA der Vereine. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Jannik Wiggers-von Staa, Geschäftsführer vom CORE Oldenburg und dem Grußwort von Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, begeisterte Fußballprofi Torben Rehfeldt mit einem spannenden Impulsvortrag. Nicht minder spannend die anschließende Podiumsdiskussion mit Andreas Lampe (Geschäftsführer, VFL Oldenburg Frauenhandball-Bundesliga), Daniel Pleines (Marketingleiter, EWE Baskets), Holger Völling (Sportdirektor, Oldenburg Knights, Hubertus Hess-Grunewald (Präsident, SV Werder Bremen) und Michael Weinberg (Geschäftsführer, VFB Oldenburg). Die Veranstaltung moderierte Axel Pusitzky von Radio Bremen.